Schule und Evolution
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Schule und Evolution
Die Arbeitsgruppe „Bildung und Aufklärung“ hat sich im November 2007 nach dem Skandal um das Lehrmittel „NaturWert“ gebildet. Wir setzen uns dafür ein, dass Lehrkräfte auf allen Stufen die Errungenschaften der Aufklärung vermitteln. Das bedeutet:
- Kinder und Jugendliche werden in allen Fächern dem Stand der Wissenschaft entsprechend unterrichtet.
- Zwischen Glaubensinhalten und Wissenschaft wird klar unterschieden, Pseudowissenschaften werden nicht zugelassen.
- Schöpfungsmythen werden im Fach Religion vorgestellt.
- Evolutionstheorie wird im Fach Biologie unterrichtet.
- Es findet keine Gegenüberstellung von Schöpfungsmythen und Evolutionstheorie statt.
- Kreationismus und ID sind keine Schulinhalte, es sei denn, man übt mit einer Klasse, wie Ideologien entlarvt werden können.
- Keine Lehrperson darf Übernatürliches unterrichten, genau so wenig wie jemand den Beruf des Richters ausüben darf, der zur Klärung eines Tatbestandes auch übernatürliche Ursachen zulässt.
Selbstverständlich sind Fiktionen und Mythen wesentliche Unterrichtsgegenstände. - Der persönliche Glaube einer Lehrperson ist deren Privatsache und hat nichts mit den Lehrinhalten zu tun.
- Bibeltexte werden stets nach den Erkenntnissen der modernen Bibelforschung kritisch gelesen.
- Fundamentalistische Sichtweisen haben in der Schule nichts verloren, gleichgültig, woher sie kommen.
Auf dieser Homepage finden Sie Hintergrundsinformationen, die mithelfen können zu verstehen, welche Bedeutung die Evolutionstheorie hat. Wir setzen uns nicht nur mit der wissenschaftlichen Seite auseinander, sondern auch mit der politisch-weltanschaulichen Dimension.
Martina Meier und Beat Weber

